61. Maskengesellschaft – copied

Traurig – wie unsere Gesellschaft mit Zeiten des Schmerzes, der Trauer, mit Kummer umgeht. Wie die Hamster laufen wir im Rad des Alltags, umso schneller wir laufen desto mehr kommt uns entgegen. Wenn wir stolpern und stürzen erwarten wir von uns wieder aufzustehen, und weiterzumachen. Wir erleben den Druck und haben ihn im selben Moment auch zu verantworten.

Wenn wir Kummer verspüren muss dieser so schnell als möglich bewältigt werden, denn sonst gelten wir nach dem Verstreichen der ungenannte, aber bestehenden Frist, als Schwach. Schwäche stellt einen wichtigen Faktor dar, über den wir uns, und andere, und andere, uns definieren.

Welchen Stellenwert haben wir? Könne wir auf einen Menschen bauen, ist diese Person stark, also nicht schwach? Und wenn diese Person strauchelt, dann wie lange?
Damit Schwächen nicht auffallen lenken wir ab, und werden abgelenkt. Wir übermalen die dunklen Farben, in der Hoffnung dass der Betrug nicht auffällt.

Eine Gesellschaft der Masken.

Kein Wunder, dass viele Menschen mit ihrem Schmerz nicht umgehen können.
Masken sind selten Vorbilder.

Just copied, the Web is my source :-) ~ http://pastebin.com/3EqiEz8P

60. kurzer Wortwechsel

Schon merkwürdig. Die Nacht hatte Finsternis über die Welt gebracht. Man kann den Alltag weiterführen.
Obwohl Menschen aus dem Leben verschwinden ist es möglich den Alltag wie gewohnt weiterzuführen.
Die Krähe lauschte den Worten und schwieg, wartete auf eine Fortsetzung des Monologs.

 

Nach einiger Zeit unterbrach sie die Stille und sprach

Dummes kleines Menschlein, was redest du da? Der Alltag kann gleich erscheinen, wird es aber nach einem Verlust eines Menschen nie mehr sein. Du weißt doch dass genauso gut wie ich

59. alltäglicher Wahnsinn

Wenn man sich den Schmerzen im Leben immer voll stellen würde wäre es noch ein härterer Ort, als es ohnehin schon ist. Das ist wohl der Grund, warum ein Teil unterdrückt, und oder verdrängt wird. Eigentlich benötigt jeder Mensch einen
schalldichten Raum nur für sich, in dem er ungestört seine Emotionen ausleben kann.

Ich bin ein schlechter Lügner. Einerseits mag ich das Lügen nicht, andererseits fällt es mir sehr schwer Unwahrheiten einem anderen Menschen ins Gesicht zu sagen. Doch wenn man es wirklich will, kann man wohl fast jeden Menschen anlügen.
Nur sich selbst nicht. Nicht auf Dauer.

Hätte ich einen schalldichten Raum würde ich immer, und immer wieder stundenlang dort sein, um zu schreien. Schreien bis mir irgendwann die Stimme versagt, und selbst ohne Stimme würde ich weitermachen.

Ist das normal, oder sollte ich mir Hilfe suchen? :-D

Dieser schalldichte Raum, ich glaube, das wünsche ich mir zu meinem Geburtstag. Den ich sowieso nicht vorhabe zu feiern.
Gerade hätte ich wirklich Lust diesen Raum aufzusuchen… :-O

Zuerst empfand ich es normal an es zu denken. Immerhin war es bis vor kurzem noch ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben gewesen, der jeden Tag Einfluss auf mich nahm. Tage vergingen, mit der Zeit Wochen, und weiterhin schweiften meine Gedanken immer
wieder zu dem selben Punkt. Langsam begann ich an der Normalität meines Denkens zu zweifeln, doch ich schob den Zweifel beiseite und redete mir selbst ein, dass es bald enden würde. Wochen wurden zu Monaten. Oftmals wachte ich mit den selben Gedanken auf, und auch dieser Gedanke war das Letzte, was mir in den Sinn kam, wenn ich mich schlafen legte.

Wird es jemals enden, fragte er sich, als er die Gitter seines Zimmers musterte, und dem Sonnenuntergang gewahr wurde.
Auszug aus den Briefen eines Süchtigen Nr. 7/11

58. der Abend naht

Ein großer Meilenstein ist zum Greifen nahe, nur noch wenige Stunde entfernt.
Das Leben besteht, ob man will oder nicht, auf eine Dauer gebannte Höhepunkte. Den ein oder anderen Höhepunkt werden wir ewig im Gedächtnis behalten, und manch einen vergessen. Doch am Ende zählt das Gefühl, dass man hatte, als die Vergangenheit das Hier und Jetzt ward. Trommelwirbel ertönt, die Spannung steigt, die Konzentration der Anwesenden scheint spürbar.

Wir geben den Momenten ihren Glanz.

Wir haben es in der Hand -  was wir aus unserer Zeit machen, are you prepared?

57. Vampir am Maskenball – 1

Entweder es liegt an diesem genialen Gemüse Zeug aus dem Glas, oder der Mond hat mich mal wieder in seinen Bann gezogen. Oder ich leide einfach nur an Schlaflosigkeit, was eine doch sehr banale Erklärung wäre.
Es ist nicht ja nicht so, als hätte ich keine Lust auf einen ausgewogenen Schlafrhythmus..

Sollte ein Unternehmen jemanden suchen, mit einem Anforderungsprofils eines Vampirs, bitte ich darum benachrichtigt zu werden!
Mit meinem jetzigen Tag-Nacht Verhalten könnte ich dem Ganzen mehr als gerecht werden. Vielleicht ist das auch nur ein weiterer Schritt gen Wahnsinn, aber dann ist es eh nicht mehr weit.

Lange dauert es wirklich nicht mehr, bald ist’s gekommen. Ein Abend der sich von den übrigen hervorhebt. In so vielen Facetten hervorhebt, ein Schauspiel welches so nicht mehr stattfinden wird. *hehe*
Als würde man die LieblingsschauspielerInnen auf einer Bühne sammeln, und sie gleichzeitig auftreten lassen.
Mir schwirrt jetzt schon der Kopf von dem Gedanken.

Erfüllt dich die Spannung gleich wie mich?

56. die Realität der Zahlen

Wikipedia bildet, und kann auch den ein oder anderen Schockmoment hervorrufen. Wer sich über Kuba informiert, wird schnell draufkommen, dass Demokratie einer großen Relativität unterliegt. Die PPC, die Kommunistige Parte Kubas, duldet neben sich keine anderen Parteien. Das Resultat sind vorhersagbare Wahlen.
Es braucht nicht Kuba um andere erschreckende Fakten zu entdecken. Die Recherche gestaltet sich denkbar einfach. Statistik Austria z.B. bittet einen überragende Möglichkeit von zu Hause aus Informationen zusammen zu tragen um in die Realität der Zahlen zu schnuppern.

Ein Kabarettist, der immer wieder mein Herz erfreut, ist Hagen Rether, der mit seinem Auftritt auf 3Sat wieder bewiesen hat das vieles im Argen liegt, und Gutmenscherei eben doch gut sein kann :-)

Menschen sind schon merkwürdig, sie zerstören was sie am Leben hält.
Es beginnt im Kleinen, und endet im Großen, aber dann muss sich niemand mehr wundern wenn der Untergang an die Haustür klopft.

55. l’année dernière et la nouvelle année

Der Kalender 2011 geht nun zu Ende, genauso wie der der Maya. Dieser besagt, dass am 21.12.2012 die Welt untergehen wird, der totale Exodus quasi. Wenn ich in die Gesichter der Menschen in der Stadt schaue, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie jeden Tag den Weltuntergang zelebrieren, oder ihn zumindest erwarten. In den Social Networks ist die Stimmung da eher gespalten. Die einen verdammen das Jahr 2011, und hoffen auf ein besseres Jahr 2012. Die anderen fanden año 2011, p3rf3kt!!111 und wollen noch ganz ganz tolles Jahr 2012 erleben.
Was sich alle wünschen ist ein schönes Jahr 2012, und dass wünsche ich mir auch. Mit einem kleinen Kommentar versehen der mir sagt “Du willst ein schönes Jahr 2012? Dann tu was dafür!”

Und ooohhh jaa, das werde ich!

ForscherInnen haben rausgefunden, dass ausgesprochene Vorsätze kontraproduktiv sind. Meist wird der Person für die genannten Vorsätze gratuliert, dabei schüttet das Gehirn Hormone aus und belohnt sozusagen des Gratulierten. Durch diesen Prozess ist die Person zufrieden, und hat mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger Motivation um die Theorie in die Praxis umzusetzen.

2011 war… ein facettenreiches Jahr. Ich bin hin und hergerissen ob ich nun von den schönen oder unschöneren Momenten schreiben sollte, denn beide haben mich gleichermaßen geprägt. *grins* Joker würde wohl dazu sagen “I believe whatever doesn’t kill you, simply makes you … stranger” Es scheint, als würde von Jahr zu Jahr immer mehr von mir ans Licht kommen, Teile von mir die in mir schlummern und mit der Zeit freigelegt werden. Das Geschriebene könnte man jetzt fast in die „Bestimmungs-Schiene“ Ecke stellen *hehe*
*grübel* wenn ich so nachdenke… bin ich doch sehr glücklich leben zu dürfen. Es ist nicht immer ein Zuckerschlecken, das sicherlich nicht, aber doch gibt es Dinge die mich im Positiven bewegen, die mich weitergehen lassen. 2011 war emotionsgeladen *schief lächel*. Aber wer kann schon sagen wo der Anfang, wo das Ende war, ist, wird sein?

Immerhin waren auch viele Menschen sich des Todes Holmes gewiss, als er gemeinsam mit Moriarty abstürzte. Und doch erschien Sherlock Holmes wieder auf der Bildfläche, wie ein Phönix aus der Asche!

Ich glaube an das Leben, mit all seinen Up’s and Down’s.
Das Ende muss mich erst holen.

Solange ich atme, hoffe ich! :-)

54. Schlaflosigkeit Nr. zu oft

*huch* Es ist fast halb Drei in der Früh und doch sitze ich am Computer. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle geht an die liebe Schlaflosigkeit, die mich heute Nacht heimsucht. Du musst mich nicht so oft besuchen, wirklich. Könnten wir uns spezielle Termine ausmachen, an denen du kommst? z.B. Silvester und Tage an denen ich lange aufbleiben will?

Wenn du mich für all die aufgearbeiteten Dinge bestrafen willst, dann könntest du doch zumindest deine Sanktionen rationieren, oder ist das zu viel verlangt?!